Jedes dritte Fahrzeug mit Mängeln
Zustand hat sich gegenüber Vorjahr verbessert
Rodenkirchen. Im vergangenen Jahr hat sich der sicherheitstechnische Zustand der in Rodenkirchen geprüften Personenwagen gegenüber dem Vorjahr etwas verbessert. 

Das geht aus einer Analyse der Pkw-Hauptuntersuchungen der Station Rodenkirchen im Technischen Überwachungsverein (TÜV) hervor. Dennoch weist über ein Drittel aller Fahrzeuge zum Teil erhebliche Mängel auf, die sich auf die Sicherheit auswirken können.
So betrug der Anteil der TÜV-geprüften Fahrzeuge ohne Mängel 63,5 Prozent (61,9), leichte Mängel wiesen 29,6 (31,2) erhebliche Mängel 6,9 Prozent (6,9) auf. Kein Fahrzeug fiel im Beobachtungszeitraum als verkehrssicher auf. Erfasst wurden für die Statistik Pkw-Erstprüfungen der TÜV-Station Rodenkirchen im vergangenen Jahr.
"Bremsen und Licht sind Hauptmängel am Pkw", sagt Klaus-Jörg Malagoni, Leiter der TÜV-Station Rodenkirchen. Jedes sechste Fahrzeug fällt wegen dieser Punkte auf. Mängel verursacht durch Schäden an der Auspuffanlage, durch Öl- oder Kühlflüssigkeitsverlust folgen auf der Liste.
Mängel an Achsen, Rädern, Reifen und Radaufhängungen liegen knapp dahinter. "Viele dieser Mängel werden als erheblich eingestuft und führen dazu, dass die Plakette aus Sicherheits- und oder Umweltschutzgründen verweigert wird."

Kreiszeitung Wesermarsch, 12. Februar 2001