| Rodenkirchen.
Der Bau eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente auf dem
Gelände des Kernkraftwerkes Unterweser ist das Thema der nächsten
Sitzung des Bau- und Planungsausschusses.
Diese
findet am morgigen Donnerstag, 15. Februar statt. Beginn ist um 15 Uhr
im Sitzungssaal des Rathauses. Beraten wird dabei der von der e.on-Kernkraft
GmbH am 15. Januar eingereichte Bauantrag. Innerhalb von zwei Monaten muss
sich die Gemeinde Stadland dazu äußern. Diese Frist endet am
15. März.
In
einer Verwaltungsvorlage wird den Ausschussmitgliedern empfohlen, ihr Einvernehmen
zu versagen und mit der in der Gemeinderatssitzung vom 1. Februar erlassenen
Veränderungssperre zu begründen.
Aufgrund
der Planungsabsichten der Gemeinde Stadland, die zukünftige nichtnukleare
Nutzung des Geländes nach den Vorgaben des Landesraumordnungsprogramms
des Landes Niedersachsen sowie des Entwurfs des regionalen Raumordnungsprogramms
für den Landkreis Wesermarsch, sicherzustellen, ergebe sich wegen
der beschlossenen Veränderungssperre die planerische Konsequenz, zum
beabsichtigen Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen zu versagen, heißt
es in der Beratungsvorlage.
Die
Bekanntmachung der Satzung über die Veränderungssperre wird nach
Angaben der Gemeindeverwaltung am kommenden Freitag, 16. Februar, im Amtsblatt
für den Regierungsbezirk Weser-Ems und in den gemeindlichen Aushangkästen
veröffentlicht. |