| Rodenkirchen.
Die Gemeinde Stadland wird einen Fachmann damit beauftragen, sich mit den
Unterlagen der Umweltverträglichkeitsprüfung für den Bau
eines Zwischenlagers für abgebrannte Brennelemente auf dem Gelände
des Kernkraftwerkes Unterweser in Kleinensiel zu beschäftigen.
In
dieser schwierigen rechtlichen Angelegenheit traut sie sich nicht zu, die
Unterlagen mit dem eigenen Personal zu bewerten. Der Beschluss des Bau-
und Planungsausschusses fiel einstimmig aus. Kurz zuvor hatte Hinrich Brader
als 1. Vorsitzender des Landvolkvereins Rodenkirchen/Golzwarden/Esenshamm
noch die Gelegenheit bekommen, sich darüber zu äußern,
welche Bedenken die Landwirtschaft gegen dieses geplante Zwischenlager
hat. Außerdem verfolgten rund 20 Mitglieder der Aktion Z die Beratung
im Ausschuss, die nur wenige Minuten dauerte.
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Kreiszeitung
Wesermarsch, 26. Januar 2001
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