Personelle Veränderungen in den Ausschüssen
SPD verzichtet auf Auslosung eines Vorsitzes
Rodenkirchen. Die beiden Parteiaustritte von Lars Kanz aus der CDU und Klaus Dollerschell aus der SPD haben im Stadlander Gemeinderat für einige personelle Veränderungen gesorgt. Die Ausschüsse wurden zum Teil neu besetzt.

Nach der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) hätten die beiden großen Parteien, SPD und CDU, um einen Vorsitz in einem der acht Ausschüsse losen müssen. Die SPD-Gemeinderatsfraktion verzichtete allerdings auf das Verfahren. Somit haben beide Fraktionen weiterhin vier Vorsitze bei den Ausschüssen inne.
Nicht stimmberechtigt
Als Einzel-Ratsmitglieder sind sowohl Lars Kanz als auch Klaus Dollerschell nicht mehr als stimmberechtigte Mitglieder in den Ausschüssen tätig. Allerdings können sie sich einen Ausschuss aussuchen, in dem sie als beratendes Mitglied tätig sind. Lars Kanz entschied sich für den Bau- und Planungsausschuss. Von Klaus Dollerschell liegt noch keine Meldung vor. Er war während der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht anwesend.
Die CDU-Fraktion benannten für Lars Kanz die folgenden Mitglieder in den Ausschüssen: Bau- und Planungsausschuss: Karl-Gerd Padeken, Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales: Rolf Baumann, Finanz- und Wirtschaftsausschuss: Wilfried Sommer.
Die SPD-Fraktion ersetzt Klaus Dollerschell in den Ausschüssen wie folgt: Finanz- und Wirtschaftsausschuss: Horst Steenken, Schulausschuss: Karl-Heinz Brüning, Straßen- und Wegeausschuss: Jürgen Peschke.

Kreiszeitung Wesermarsch, 14. Februar 2001