Prädikat "Umweltschule"
Engagement der Schülerinnen und Schüler
mit Auszeichnung belohnt
Rodenkirchen. Rektor Wolfgang Bleyer hob während seiner Festrede hervor, die Realschule zeichne sich besonders aus durch die Forderung nach gleichen Chancen für alle und durch das Anhalten zum aktiven Umweltschutz.

Das wurde während der Feierstunde in der Rodenkircher Markthalle deutlich, als sich die Klassen mit ihren Aktivitäten vorstellten. Konzerte für Kinderprojekte von Unicef, Spenden für Kinderkrebs-Krankenhäuser oder auch das Bahnprojekt mit Lehrer Heiko Thaden verdeutlichten das Engagement der Schülerinnen und Schüler.
Hinzu kommen aber auch noch zahlreiche Projekte auf dem Gebiet des Umweltschutzes. Wegen dieses Engagements wurde die Realschule Rodenkirchen während der Feierstunde mit dem Prädikat "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet.
Jürgen Drieling von der Bezirksregierung Weser-Ems übergab Ursula Brumund-Rüther und Elke Mathiszig eine Flagge mit dem entsprechenden Symbol. Die Urkunden wird es von Kultusministerin Renate Jürgens-Pieper erst zum Ende des Schuljahres geben. Die beiden Klassenlehrerinnen hatten mit ihren Schülerinnen und Schülern ganz besonders ehrgeizige Projekte angefasst. Die Klasse von Ursula Brumund-Rüther hat den Teich im Strohauser Bürgerpark wieder auf Vordermann gebracht. Die Klasse von Elke Mathiszig ist immer noch dabei, aus dem riesigen Feuerlöschteich auf dem Gelände der früheren Bundeswehr-Abschussbasis in Rodenkircherwurp, wo jetzt Windräder stehen, ein wertvolles Biotop zu schaffen.
Die Schule habe sich aktiv in das kommunale Geschehen eingemischt, lobte Jürgen Dreiling und vergaß dabei auch das Bahnprojekt nicht. Dieses sei ein Lehrbeispiel für praktizierte Demokratie, meinte er.

Die Realschule darf sich seit Sonnabend Umweltschule in Europa nennen
Die Realschule Rodenkirchen darf sich seit Sonnabend Umweltschule in Europa bezeichnen.
Kreiszeitung Wesermarsch, 21. Mai 2001