| Rodenkirchen.
Wenn Wolfgang Bleyer im Schularchiv blättert und liest, dann wird
ihm immer wieder deutlich: "Solidarität, Toleranz und Menschlichkeit
haben an der Realschule Rodenkirchen immer einen hohen Stellenwert gehabt."
Am kommenden Wochenende feiert die Schule ihr 150-jähriges Bestehen.
Der
Geburtstag der Schule beginnt am morgigen Sonnabend, 19. Mai, um 10.45
Uhr mit einem Empfang in der Markthalle Rodenkirchen. Viele Gäste
und Ehrengäste werden erwartet. Dazu zählt auch der niederdeutsche
Songpoet Helmut Debus, der selbst Schüler der Realschule Rodenkirchen
war.
Festbeiträge
Um
11.30 Uhr folgt dann die offizielle Feierstunde mit Festbeiträgen,
Schülerdarbietungen und Projektpräsentationen. Auch für
einige Überraschungen ist nach Angaben von Wolfgang Bleyer gesorgt.
Unter anderem werden der Oldenburger Professor Hubert Meyer und der Landrat
des Landkreises Wesermarsch, Udo Zempel, zu Worte kommen. Bevor er in den
niedersächsischen Landtag wechselte, war Udo Zempel von 1960 bis 1974
Rektor der Schule.
Am
Abend beginnt dann um 20 Uhr ein großer Schulball für ehemalige
Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunde
der Realschule. Zum Tanz spielt die Kapelle High Society auf. Eintrittskarten
sind im Vorverkauf noch bei der Rodenkircher Zweigstelle der Landessparkasse
zu Oldenburg (LzO), in der Gaststätte von Gerfried Hülsmann und
in der Realschule noch erhältlich. Auch an der Abendkasse wird es
noch Eintrittskarten geben.
Nach
dem Wochenende gibt es an der Realschule so genannte Schultage, die unter
dem Motto "Fairer Umgang mit Mensch und Natur" stehen. Alle Klasse sind
daran beteiligt. Ein Projekt ist beispielsweise die Suchtprävention,
bei der die Klassen der Realschule Rodenkirchen Unterstützung durch
die Polizeiinspektion Wesermarsch bekommen. Auch Umweltprojekte verschiedener
Klassen werden zu sehen sein.
Außerdem
hat die Schule Dr. Ernst Eibach eingeladen, der in allen Klassen den Freundeskreis
Indianerhilfe Göttingen vorstellen wird. Dieser Verein bemüht
sich seit 1958 darum, der Not leidenden Bevölkerung in den Urwäldern
von Peru, seit 1973 im Hochland von Zentral-Mexiko und seit 1988 in der
Region der Apolobamba-Cordillere Boliviens beizustehen, um durch Hilfe
zur Selbsthilfe neue Abhängigkeiten der Bevölkerung zu vermeiden. |