| Rodenkirchen.
Auch an anderen Kernkraftwerks-Standorten, die versucht haben, ein Zwischenlager
für abgebrannte Brennelemente mit Mitteln der Bauleitplanung zu verhindern,
wird zurzeit heftig darüber diskutiert, wie sich die jeweiligen Aufsichtsbehörden
verhalten werden.
Die
3700-Seelen-Gemeinde Gemmrigheim am Neckar hat wie Stadland Nein zum atomaren
Zwischenlager gesagt, und zwar einstimmig in zwei Sondersitzungen des Gemeinderates.
Nun prüfen das Regierungspräsidium Stuttgart und das zuständige
Landratsamt Ludwigsburg die Entscheidungen des Rates. Etwa Ende März
soll das Ergebnis vorliegen, doch allgemein wird nach Zeitungsberichten
erwartet, dass das Landratsamt die Gemmrigheimer Beschlüsse nicht
durch ein Einvernehmen ersetzen, sondern nur beanstanden wird.
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Kreiszeitung
Wesermarsch, 01. März 2001
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