| Tossens.
Ginge es nach dem Turn- und Sportverein Tossens, dann bräuchte sich
die Gemeinde Butjadingen keine Gedanken über die Einstellung und Finanzierung
eines Jugendpflegers machen. "Bei uns steht die Kinder- und Jugendarbeit
an erster Stelle", betonten Vorsitzender Helmut Janssen und auch Oberturnwart
Jan-Wilhelm Hessenius.
Helmut
Janssen hatte zur Jahreshauptversammlung, an der auch Bürgermeister
Rolf Blumenberg sowie Ratsherr Hergen Auffarth teilnahmen, eine Statistik
mitgebracht: Demnach treiben durchschnittlich 140 Kinder und Jugendliche
in der Woche Sport beim TuS Tossens. Aufgeschlüsselt nach dem Alter
sind es 48 Kinder bis zu zehn Jahren und 25 im Alter von zehn bis zwölf
Jahren, der größere Rest ist schließlich 13 bis 18 Jahre.
Oberturnwart
Jan-Wilhelm Hessenius meinte, wenn die Einstellung eines Jugendpflegers
finanziell nicht machbar sei, sollte die Gemeinde Butjadingen die Vereine,
Verbände, Kirchen und Schulen zu einem Gespräch einladen. An
solch einem Runden Tisch könne gründlich analysiert werden, was
es an Jugendarbeit in der Gemeinde gebe und vor allem auch, was Vereine
und Verbände auf diesem Gebiet noch mehr leisten könnten.
Maulwürfe
Die
Tossenser Sportlerinnen und Sportler nutzen die Anwesenheit des Bürgermeister
auch dazu, eigene Wünsche vorzutragen. Der Grandplatz und auch die
Laufbahn müssten saniert werden, eine Maßnahme, die eventuell
im kommenden Jahr geschehen soll. Der von Maulwürfen heimgesuchte
Rasenplatz ist zwar schon einmal gewalzt worden, doch dieses müsste
noch einmal geschehen, damit der Platz nicht mehr verletzungsträchtig
für die Sportlerinnen und Sportler ist.
Der
TuS Tossens wünscht sich ferner, dass die Bäume am Platz gekappt
werden. Es handelt sich dabei um Weiden, die vor etwa 25 Jahren gepflanzt
worden sind und inzwischen die stolze Höhe von 20 bis 25 Meter haben.
Bei windigem Wetter würden den Sportlern abgestorbenes Geäst
um die Ohren fliegen.
Auch
mit der alten Reithalle beschäftigten sich die Tossenser Sportler.
Oberturnwart Jan-Wilhelm Hessenius schlug vor, daraus eine Multifunktionshalle
zu machen. Wichtig sei es, dass die Gemeinde einen Rahmenplan für
die noch vorzunehmenden Ausbaumaßnahmen erstellt, um den Einwohnern
eine Perspektive zu geben.
Unterstützung
Die
größten noch vorzunehmenden Arbeiten sind die Isolierung, der
Einbau einer Heizungsanlage und das Verlegen eines Fußbodens. Die
Tossenser versprachen dem Bürgermeister, "kräftig Hand anzulegen",
wenn es in der alten Reithalle weiter geht. ums |