Bezirksvorsteher verteilen Umfrage
Die Aktion Seniorenpass der Gemeinde
soll attraktiver werden
Rodenkirchen. In den nächsten Tagen werden die Bezirksvorsteher der Gemeinde Stadland alle Bürgerinnen und Bürger aufsuchen, die berechtigt sind, einen Seniorenpass zu erwerben. Die Verwaltung startet eine Umfrage, denn sie will ermitteln, wie das Angebot noch attraktiver gemacht werden kann.

In den vergangenen Jahren haben nach den Erkenntnisse der Gemeinde immer weniger Seniorinnen und Senioren den Pass erworben, obwohl seit 1980 jährlich attraktive Fahrten und Veranstaltungen angeboten werden. Um den Rückgang zu stoppen, will die Gemeindeverwaltung die Meinung der Betroffenen durch die Umfrage ermitteln.
Die Bezirksvorsteher werden alle Haushalte aufsuchen, in denen es seniorenpassberechtigte Personen gibt. Dies sind Frauen ab 60 und Männer ab 65 Jahre. Diese konnten datentechnisch auch erfasst werden. Andere Personen, die ebenfalls berechtigt sind, einen Seniorenpass zu erwerben, wozu Berufsunfähige, Erwerbsunfähige oder Frührentner gehören, dagegen sind in keiner Statistik aufgeführt. Bei diesem Kreis der Berechtigten sind die Bezirksvorsteher auf Grund ihrer örtlichen Kenntnisse gefordert. Wenn ihnen Personen bekannt sind, die die Altergrenze noch nicht erreicht haben, sollen sie auch in diesen Haushalten Fragebögen abgeben.
Etwa 14 Tage später werden die Bezirksvorsteher die Fragebögen wieder abholen. Die Gemeindeverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Rückgabe der Bögen absolut freiwillig ist und auch anonym erfolgen kann.
Mit dem Fragebogen will die Gemeindeverwaltung unter anderem konkret ermitteln, welche Angebote interessant sein können und welche überhaupt nicht interessieren. Ferner will sie wissen, wie viele Stunden die Ausflugsfahrten dauern dürften und welche musikalischen und unterhaltsamen Wünsche vorhanden sind.

Kreiszeitung Wesermarsch, 02. Juni 2001